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Im Sommer
Im Sommer wird es jeden Tag warm und sonnig. Wenn der Poniente (westwind) sich durchsetzt, ist es angenehmer als in den anderen Städten Spaniens. Dieses gemäßigte durch den Atlantik beeinflusste Klima, zieht immer mehr Familien an. Selten gibt es Tage, an denen es wärmer als 30 Grad wird.
Im Winter
Da es im Winter in Tarifa am Tage selten weniger als 17 Grad hat, oft bestes T-Shirt Wetter herrscht, hat sich Tarifa für viele zu einem Ganzjahresurlaubsziel entwickelt.
Die beiden Hauptwindrichtungen (Poniente und Levante)
Levante [Ostwind]: Du liegst im Bett, die Bäume biegen sich, dein Womo wackelt, die Rollos klappern, die Straßen von Tarifa werden saubergefegt, du schaust aus dem Fenster und kannst Afrika nur noch schemenhaft erkennen, das ist Levante. Der Levante ist gerade am ersten Tag meist noch nicht so stark, aber sehr böig. Es dauert normalerweise ca. einen (böigen) Tag bis sich der Levante richtig eingestellt hat. Der Levante kann dann einige Tage, selten Wochen, bis zu seinem abrupten Ende dauern.
Der normale Levante bläst 24 Stunden und hat kaum thermische Einflüsse. Wenn nachmittags die Flut kommt kann der Wind noch etwas stärker werden, durch das steigende Wasser wird der Düseneffekt der Straße von Gibraltar noch verstärkt.
Während der schwache Levante sich meist auch im Laufe des Tages thermisch verstärkt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie der Levante entsteht.
Er entsteht durch ein Azorenhochkeil über Spanien oder Frankreich und gleichzeitig durch ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeer und Marokko.
Er kann aber auch durch ein kräftiges Hoch über Mitteleuropa und ein Tief über Nordwestafrika oder vor der Küste Marokkos entstehen.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Tief im Seegebiet südlich der Balearen. Bei dieser Wetterlage sind heftige Stürme häufig (vorzugsweise im Frühjahr und Herbst).
Die vierte und sehr oft vorkommende Möglichkeit ist, dass er in der Sahara entsteht und dann die Küste Algeriens und Marokkos hoch läuft.
Der Wind wird dann auch durch die Meerenge von der Straße von Gibraltar verstärkt. Das ist auch der Grund wieso es Tage gibt, wo der Levante wirklich nur zentral um Tarifa herum bläst.
Poniente
Wenn im Sommer der Poniente weht, bringt dieser vom Atlantik angenehme Nächte. Im Winter weht er etwas südlicher und bringt häufig größere Wellen mit sich. An warmen und sonnigen Tagen wird der Poniente durch den Landwind stark unterstützt. Dies ist am besten in der Bucht von Valdevaqueros (bei der Düne) spürbar.
Der Poniente bläst am stärksten von 15:00 -18:00 und kann anschliessend wenn er gnädig ist bis 20:00 anhalten, aber auch plötzlich einbrechen. Alles stehen und liegen lassen sollten Windsurfer bei Poniente über der Gleitgrenze, nur bei bewölktem oder bedecktem Himmel. In einer Stunde kann alles vorbei sein oder erst richtig losgehen. Er tritt als Folge von Tiefdruckgebieten auf. Vor allem im Winter kann dieser Wind Sturmstärke erreichen.
Bei Poniente können insbesondere die Kiter meist den ganzen Strand um Tarifa herum nutzen.
Südwind
Der Südwind kommt entweder nur ganz schwach daher oder gerade im Winter fast in Sturmstärke und hat dann auch den Regen im Schlepptau.. Der Wind ist dann meist in ganz Tarifa gleichstark oder schwach. Der shorebrake stellt bei so manchen ein ziemliches Hindernis dar. Vormittags bläst der Südwind Vollgas. Mittags, ab zwei Uhr, lässt er oft schon wieder nach. Oft kommt er aber auch in Intervallen jeweils vor den zahlreich ankommenden Regenfronten, die sich ungefähr halbstündlich mit sonnigen Aufhellungen abwechseln. An solchen Tagen kann man zahlreiche *'Strandläufer' in Action beobachten! (*In schwarzem Gummi gekleidete Gestalten, die ein Brett und Segel hinter sich herschleppend, am Strand Höhe laufen!)
Nordwindwestwind
Bei dem kalten Wind aus dieser Richtung liegt die Tarifabucht etwas im Windschatten. Nur die Mündung des Rio Jara erreicht der Wind. Dafür schwärmen die Locals dann von australischen Bedingungen in El Palmar und Conil, ein Stück weiter westlich von Caños.
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