Als ich mich am ersten Tag aufgrund Windmangels, aber super Wetter, mit meiner Schuelerin und meinem Hausherrn mit dem Mountainbike auf Erkundungstour begab, musste ich feststellen, dass das mit dem tollen Ambiente nicht nur ein Klischee war. In Tarifas Umgebung, mit all seinen Bergen, seiner Natuer und seinen tollen Straenden kann man sich wirklich auf Anhieb wohl fuehlen.
Aber was ist mit dem Wind ? Ich weiß, gestern haetten wir da sein sollen, wie immer.
Aber tatsaechlich, lange mussten wir nicht warten auf den ersten Windtag. Poniente, klar hatte ich schon von dem schraeg auflandigen Wind aus westlicher Richtung gehoert, und da war er, gut um sich erst mal mit Freestylematerial einzufahren, aber wo ? Ich musste feststellen, das man bei jeder Windrichtung, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein sollte, um wirklich viel Spaß zu haben. Das war nicht einfach, denn zwischen Tarifa und Caneos de Meca gibt es einige Spots.
Wir folgten einfach den Locals und fragten unseren Hausherrn, so kamen wir tatsaechlich immer an die besten Spots. Auch bei Levante, der zweite beruehmte Tarifa Wind, eigentlich „Der“ Wind in Tarifa, da er doch einiges staerker ist als der Poniente. So war er gleich an seinem ersten Tag an vielen Orten selbst fuer die kleinsten Segel zu stark.
Beim Wechsel von Poniente auf Levante, oder umgekehrt, kann es schon mal ein paar Tage Windstill bzw. schwachwindiger sein. Perfekt zum Kiten, Wellenreiten, denn auch hierfuer gibt’s tolle Plaetze in Tarifa, oder Mountainbiken.
Wer seine Knochen nach ein paar Tagen Levante schonen moechte, dem empfiehlt es sich, die Umgebung mit dem Auto anzusehen, nach Gibraltar zu fahren, ins englische Viertel zum Einkaufen oder auf den Fels von Gibraltar, auf dem man sich mit tausenden Affen einen tollen Blick auf Afrika teilt.
Natuerlich kann man auch einfach in Tarifa bleiben, sich die Festung ansehen, ausspannen, an einem der riesigen Sandstraende oder durch die Altstadt, mit ihren unzaehligen Cafes, Bars und Discos schlendern. Damit waere auch das Abendprogramm schon erwaehnt. Hierzu sollte allerdings nooch erwaehnt werden, das man in Spanien mit dem Nachtleben wirklich erst mitten in der Nacht anfaengt, denn vor Mitternacht ist selbst in den Bars und Cafes kaum was los.
Ich muß sagen, auch mich hat dieser Ort wirklich beeindruckt und somit heisst es auch fuer mich, ich komme wieder, ganz sicher !!
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